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www.doping-archiv.de



Doping im Amateur- und Freizeitsport

Die Informationen sind nach Ländern geordnet:

 

Europäische Union   Belgien   Deutschland   Frankreich   Schweiz

 



Eine guten Gesamtüberblick bis zum Jahr 2006 über das Problem mit den entsprechenden Studien und einer ausführlichen Literaturliste bietet das

GBE-Heft 34 "Doping beim Freizeit- und Breitensport".pdf 



Allgemeines

 

Nach dem Eklat der Affaire Operación Puerto vor der Tour de France 2006, getoppt durch den Dopingfall des Toursiegers Floyd Landis, waren sich die Medien, Politiker und viele Fans einig, der Radsport steht vor dem Abgrund, schlimmer geht es kaum. Die meisten waren oder taten überrascht, doch wer wollte, hätte zumindest ahnen können, wie es um den Hochleistungs-Profi-Radsport bestellt ist. Informationen gab es genug.





Council of the Europian Union:
Conclusions of the Council and of the Representatives of the Governments of the Member States, meeting within the Council, on combating doping in recreational sport, May 2012



Hans Geyer,
Interview, 4.6.2007:

Immer öfter berichten Sportler, dass sie Infusionen bekommen.
Geyer: Mittlerweile wird das auch schon im Amateursport gemacht. Das ist pervers.
(...)Ich glaube, dass Epo noch in großem Umfang verwendet wird, vor allem von Athleten aus der zweiten Reihe, die überhaupt nicht getestet werden. "

Doch betrifft dies nur den Profi-Zirkus? Nein, unklar ist höchstens, wie hoch der Anteil der Sportler/innen ist, die zu Dopingmitteln greifen, Angaben bzw. Schätzungen liegen zwischen 5 und 26% (Kanada 2002). Dabei wird für Europa eine Angleichung an die Zustände in den USA, wo man die höchste Rate vermutet, angenommen. Und es zeigt sich, dass es nicht allein die Besucher der Fitnesscenter sind, die anfällig sind für zusätzliche medikamentöse Gaben, sondern dass das Problem auch die Ausdauersportler seit Langem erreicht hat.

Bereits 1999 mündete die Schlussfolgerung aus der BOOS-Studie 

Der Medikamentenmissbrauch beim Freizeitsportler im Fitnessbereich in folgendem Apell:

Die breite Diskussion der Dopingproblematik im Freizeitsport und den damit assoziierten Gefahren muss offensiv von Medien, Breitensportverbänden, Sportmedizinern und Drogenbeauftragten geführt werden! Die medienwirksame Diskussion von Dopingfällen im Hochleistungssport ist in diesem Zusammenhang von nachrangiger Bedeutung.“

 

Informationen aus Deutschland sind jedoch relativ rar, etwas offener liegen die Verhältnisse in den klassischen Radsportländern Frankreich, Belgien und Italien, auch wenn hier ebenfalls exaktere Daten fehlen: Das Doping- und vor allem das damit verbundenen Suchtproblem, begünstigt durch die lange Tradition der Amphetamine, zieht sich durch die letzten Jahrzehnte. Viele Doping- und Drogenprozesse machen ebenfalls deutlich, dass die alleinige Betrachtung des Hochleistungssports letztlich nicht weiter hilft, will man die Dopingproblematik ernsthaft angehen. Vor allem, wenn man noch an die Möglichkeit der Prävention glaubt, muss der Freizeitbereich und damit vor allem die Jugendszene in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden. 

 

Daher sollen hier im Folgenden Informationen/Artikel gesammelt werden, die auch hinsichtlich der Prävention  (> Infos) dienlich sein können.

 



Sportler-Berichte, -Schicksale

Ein anonymer italienischer Radsportler, Dopen, um Profi zu werden

 

Jean Françoi Casties, ehemaliger französischer Elite-Amateur-Fahrer berichtet.

 

Christian Ossowski, eine französische Suchtkarriere

 

André Cordelette, fast ein weiterer Toter

 

Philippe Coquerelle, Ausstieg an der Schwelle vom Amateur zum Profi

 

Ein anonym bleibender Bodybuilder über seine Motive zu Doping.

 

Ein Anaboloka-Schicksal: Jörg Börjesson

Jörg Börjesson, DIE DOPING-FALLE

 

Der Selbstmord von Efrain Marrero

 

Anja Zeidler: „Ich bekam meine Tage nicht mehr, meine Stimme wurde tief“



 

 

von Monika, August 2006, spätere Ergänzungen


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