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Christian Knees



Hallo liebe Leser von Cycling4Fans!

Man hat mir die Möglichkeit gegeben, euch von meinen Erlebnisse bei den Rennen und Rundfahrten in diesem Jahr im Rennfahrer-Tagebuch von C4F zu erzählen. Hier also mein 1. Eintrag:

 

Vor ein paar Tagen bin ich von meinen ersten Renneinsätzen in der noch jungen Saison 2005 wieder gekommen. Ich war in Qatar. Wir haben dort in einem Spitzenklasse-Hotel gewohnt - dem Ritz-Carlton. Super Ausstattung, super Essen, super Service – hätt’ man sich glatt dran gewöhnen können…

Das Wetter dort war ganz angenehm - 20° bis 25°C, sonnig, trocken, nur der Wind blies recht stark und kalt. Die Gegend dort ist recht eintönig – Wüste halt. Die Straßen gingen eigentlich nur geradeaus und alle 50km kam mal ein Ort, wenn überhaupt. Ganz uninteressant war’s natürlich nicht – ist halt alles vollkommen anders dort.

 




Christian in Quatar - schaut nach Urlaub aus, ist aber Arbeit.



Vor der Rundfahrt (31.1. bis 4.2.) sind wir noch ein Ein-Tages-Rennen auf der Motorrad Grand Prix Strecke in Doha gefahren. Die Runde war sehr kurvig, aber trotzdem ganz gut zu fahren. Der Wind blies auch an dem Tag wieder stark, aber durch die vielen Kurven kam er ständig aus einer anderen Richtung und es kam nie zu einer Windkante.

Bei mir lief’s ganz gut und es hat Spaß gemacht, endlich das erste Rennen zu fahren.

 

Nach einem Tag Rennpause ging es weiter mit der Rundfahrt.

 




Christian kurz vor dem Start eines Rennens.



Bei den Etappen war der Wind der entscheidende Faktor, denn ansonsten waren die Strecken absolut flach. Ich bin während der Rundfahrt so viel Windkante gefahren, dass ich manchmal dachte, eher in Belgien zu sein… aber da gibt’s keine Kamele.

Bei drei Etappen hatte der Wind das Feld so zerrissen, dass am Ende nur eine kleine Gruppe vorne ankam. Ich war leider kein mal ganz vorne mit dabei. Bei den anderen beiden Etappen – 1. und 5. – kam es zu Massenspurts. Hier haben wir probiert, für unseren Sprinter Sebastian (Siedler, die Red.) den Endspurt zu lancieren. Das hat aber noch nicht ganz so perfekt geklappt. Können und wollen uns da sicherlich noch verbessern im Laufe der Saison. Die beste Platzierung im Team hat Björn Schröder herausgefahren – er wurde 4. auf der 4. Etappe. Ich selbst bin immer im Mittelfeld ins Ziel gekommen. Für die erste Rundfahrt war ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. Ich brauche immer etwas Zeit um mich einzurollen. Aber ich denke, für Februar ist die Form ganz ok.

 

Mehr Fotos aus Qatar könnt ihr euch auf meiner Internetseite ansehen: www.christianknees.de.

 

Trainiere zur Zeit zuhause durch die Kälte. Am Dienstag, den 22., steht bei uns die Teampräsentation in Leipzig an. Danach geht es dann weiter mit den Rennen in Belgien – als erstes Omloop Het Volk am 26. Werde euch dann abends an dieser Stelle davon berichten.

 

Bis bald,

euer Christian.

 




Gemütliches Schwätzchen vor dem Start....


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