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Der St. Gotthardpass

ein Bericht von Kalmit (http://dschneble.tssd.de/)





Eine der Serpentinen

Einen der wohl bekanntesten Pässe Europas bin ich am zweiten Tag meines Trainingslagers im Juni 2004 gefahren - den St Gotthardpass. Von der schöneren Südseite aus gibt es zwei Möglichkeiten - zumindest im Frühjahr, wenn die "alte" Passstraße noch nicht von Schnee und Eis geräumt ist. Im Sommer ist die "neue" für Radfahrer dann gesperrt.

 

Start der Steigung ist am Bahnhof von Airolo (an der Straße Rtg. Nufenenpass und Gotthardautobahn). Nach gut 300m zweigt man dann rechts ab auf die "alte" Straße und durchfährt die erste Serpentine, an der nächsten Abzweigung in Airolo geht es dann links weiter. Nach einem längeren geraden Stück geht es schon gleich in die ersten Serpentinen - und hier beginnen auch die ersten berüchtigten Kopfsteinpflasterabschnitte.



Man kreuzt zweimal den Weg der "neuen" Passstraße, im Blick hat man sie aber fast ständig. Mit jedem Höhenmeter wird auch die Aussicht auf Airolo und das Tessiner Tal besser, wenn man einen Blick über die Schulter wirft. Nach einer Weile erreicht man dann eine Hochebene - Motto Bartolo genannt. Hier zweigt rechts die "alte" Straße ab, ausgeschildert als Val Tremola!

 

Ich musste aber aufgrund der noch relativ winterlichen Verhältnisse geradeaus weiter auf die "neue" einbiegen. Die gerade Streckenführung ist zu Beginn schon etwas eintönig, jedoch wird nach einer Weile bei der ersten, freistehenden Brücken-Serpentine eine wunderschöne Aussicht auf das Val Bedretto und den höher gelegenen Nufenenpass frei.




Blick auf das Val Bedretto und den Nufenenpass



Weiter geht’s ansteigend an einer Hochebene entlang; bei der kommenden, letzten Serpentine hat man dann die schönste Aussicht auf Airolo.






Die letzte Serpentine



Aussicht auf Airolo - im Vordergrund links Motto Bartolo



Nun folgt ein recht unangenehmer Teil - es geht durch einen ca. 800 m langen, unbeleuchteten, eiskalten und feuchten Tunnel. Zumindest Rücklicht oder reflektierende Kleidung wären ratsam. Aber wenn man diesen Abschnitt hinter sich gelassen hat, wird man im kommenden Gallerietunnel mit einer schönen Aussicht auf die "alte" Passstraße, die sich in unzähligen Serpentinen den steilen Berg hinauf schlängelt, belohnt!

 

Bis zur Passhöhe mit der kleinen Ospizio-Siedlung ist es dann auch nicht mehr weit. Im Sommer soll es hier oben übrigens deutlich schöner aussehen!






Aussicht auf die "alte" Passstraße



Die Passhöhe





Ein Tipp zum Parken

Als Tipp für einen Stellplatz des Autos empfiehlt sich ein kleines, gebührenfreies Parkhaus in der Nähe der Abzweigung zum Nufenenpass. Hier steht das Auto ganztägig im kühlen Schatten.

Als Ergänzung noch ein Blick von Piotta aus auf die Passstraße, ich bin anfangs das Tal zum einrollen 10 km runter und wieder hoch gefahren.

 

 






Blick auf die Passtraße von Piotta aus


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