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Präventionsprojekte in Italien



"MAMMA PARLIAMO DI DOPING"

Landesweit startete im November die landesweite Präventionskampagne “Mamma, parliamo di doping” (Mama, lass uns über Doping reden). Unter Federführung des UISP (Landessportunion) mit Unterstützung des Arbeitsministeriums sollen Schüler, aber auch ihr Umfeld, für die Gefahren des Dopings und vor allem für die Ursachen des Problems sensibilisiert werden.

 

>>> “Mamma, parliamo di doping”

 

sportpro.it: "MAMMA PARLIAMO DI DOPING", L'UISP SCENDE DI NUOVO IN CAMPO ONTRO IL CANCRO DELLO SPORT E DELLA SOCIETA'

 



Sandro Donati

Sandro Donati ist der führende Doping und Doping-Präventionsexperte Italiens.

Mit einer PowerPoint-Präsentation erklärt er seine Vorstellungen:

 

VISIONS FOR A DOPING-FREE SPORTS CULTURE / Early specialization as a risk factor

 



Weiterbildung von Schülern, Lehrern und anderen Personengruppen

1. 2001: Einwöchiges Kompaktseminar des Erziehungsministeriums unter Leitung von Alessandro Donati zur Weiterbildung von Lehreren (Koordinatoren für Schulsport und Verantwortliche für Gesundheitserziehung) mit entsprechender Vorbereitung von Lehrmitteln, z. B. einem Handbuch für Lehrer. Daraus entstanden viele kleinere Projekte.

 

2. 2001/2002: Projekt der Stadt Rom unter Leitung von Donati an dem Tausende von Lehrern und 40.000 Schüler teilnahmen. Parallel dazu wurde eine Untersuchung durchgeführt über die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern zwischen 11-13 Jahren. Diese Mittel sind in Italien für Kinder unter 12 Jahren verboten, da sie als Vorläufer von Doping verstanden werden. Dabei ergab sich, dass bereits 17% der 13jährigen regelmäßig zu Kreatin griffen. Abhängig ist der Konsum von der Höhe des Trainingsumfangs.

 

3. 2002: In Bologna und Umgebung wurden im Auftrag des Stadtrats für Sozialpolitik für verschiedene Personengruppen Kurse entwickelt und durchgeführt. Grundlage war die Erkenntnis, dass das Sportsystem selbst nicht in der Lage ist, Prävention zu leisten. An den Kursen nahmen teil

- Schüler im Alter von 8-18 Jahren mit ihren Lehrern und Trainern sowie Leitern von Sporteinrichtungen - letztere kooperierten allerdings kaum.

- Ärzte (vor allem Hausärzte), Sportärzte, lokale Gesundheitseinrichtungen und Apotheker.

- die Familien der Schüler.

- Journalisten und Dozenten der Fakultät für Bewegungswissenschaften der Universität Bologna.

 

4. Auch in Bozen fand ein Projekt unter Leitung Donatis statt. Hier wurden Lehrer und Schüler in die Weiterverbreitung der ihnen vermittelten Ideen eingebunden.

 

Inhalte der Projekte:

- Quantitative und qualitative Evaluation des Dopingproblems

- Analyse der sportinternen und sportexternen Urachen

- Negative Veränderungen des Jugendsports (Frühspezialisierung, Talentsuche um jeden Preis, Verhinderung des Kindseins, usw.)

- fehlende Hintergrundinformationen in den Medien, da überwiegend ergebnisorientierte Berichterstattung

- Politische Interessen

- Medikalisierung der Gesellschaft

- Kommerzielle Interessen der Pharmafirmen und -händler

- Sponsoren und Medien

 

Diese Beispiele stammen aus dem Buch Dopingprävention in Europa.


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