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Gamper et al: DOPING, Spitzensport als gesellschaftliches Problem

 
 
 
 
Titel: 
DOPING, Spitzensport als gesellschaftliches Problem  
 
 
Hrsg:  
Michael Gamper, Jan Mühlethaler, Felix Reidhaar 
 
 
Verlag: 
Neue Züricher Zeitung, Zürich, 2000 
 
 
ISBN:  
3-85823-858-9 
 
 
Preis: 
EUR 24,54 
 
 


 




Eine Sammlung von Beiträgen zum Thema Doping: Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln wird versucht dem Phänomen näher zu kommen. Historische, politische , soziologische, medizinische und juristische Aspekte finden Berücksichtigung.

 

Diese Buch ist gut geeignet für alle, die sich zum Doping-Thema einen theoretischen Überblick verschaffen wollen. Es ist keine leichte Kost und einfache Rezepte zur Lösung des Problems werden auch nicht angeboten.

 

Es sind deutsche und schweizer Autoren, die sich zu Wort melden, u. a. Helmut Digel, ehemaliger NOK-Vize-Präsident, und Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln und einer der führenden Dopingfachleute Deutschlands. Er schreibt über die Wirkungen der einzelnen Dopingmittel und die Möglichkeiten, diese zu analysieren.

 

Für mich am interessantesten sind die Beiträge von Gamper, Bette/Schimank und Kistner über die gesellschaftlichen Faktoren und Verflechtungen der Akteure auch hinsichtlich der damit verbundenen Machtstrukturen. Nachdenklich können auch die Texte machen, die sich mit den kulturhistorischen Entwicklungen und unterschiedlichen kulturellen Auffassungen befassen.

 

Hervorzuheben ist der autobiographische Text von Rolf Järmann, einem schweizer Radprofi, über seine eigenen Dopingerfahrungen.

 

 

Beitrag von Maki, 2003


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