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Doping-Mittel und Methoden



GENDOPING

 

Sind die genmanipulierten Sportler bald Wirklichkeit? Menschen, die für einzelne Sportarten genetisch optimiert wurden?

 

Niemand weiß genau, wann dies möglich sein wird oder ob es bereits angewendet wird, die WADA hatte vorsorglich das Gendoping schon ab dem 1. 1. 2003 auf ihre Liste der verbotenen Methoden genommen.

 

Informationen zur Thematik sind unter folgenden Links zu finden:

 

Im Juni 2017 veröffentlichten Elmo W. I. Neuberger und Prof. Perikles Simon, Johannes Gutenberg Universität Mainz, einen Atikel, in dem sie den aktuellen Stand des Gendopings diskutieren:

Neuberger, Simon: Gene and Cell Doping: The New Frontier - Beyond Myth or Reality / Gen- und Zell-Doping: Die Neue Grenze - zwischen Mythos und Realität

 

Ist die Wahrscheinlichkeit tatsächlich hoch, dass bereits Gendoping praktiziert wird? Indirekte Nachweisverfahren greifen hier schlecht, direkte Nachweisverfahren sind vorhanden, doch müssten sie weiter entwickelt und vor allem auch finanziell gefördert werden. Zumal von dem Gendoping durch unkontrollierte virale Vektoren aus dem Internet ein hohes Ansteckungsrisiko für die Gesamtbevölkerung ausgehen könnte. 20./22.1./22.2.2012:

die Zeit: Epo war gestern, Doping wird ansteckend

Dt. Ärzteblatt: Gendoping: Nachweis prinzipiell möglich

2.1.2012: dradio: Interview Perikles Simon - Gendoping: Nachweis prinzipiell möglich

Im Artikel wird folgende Studie zitiert:

Sottas, Robinson, Fischetto et al: Prevalence of Blood Doping in Samples Collected from Elite Track and Field Athletes, 2011

 

Die Professoren Michael Bitzer und Perikles Simon, Tübingen und Mainz, stellten Anfang September 2010 einen Gendoping-Bluttest vor, mit dem Gendoping verschiedener Gene über einen längeren Zeitraum hin nachweisbar wird:

idw: Gendoping mit einfachem Bluttest nachweisbar

FAZ: Simon: „Wir zeigen, was möglich ist“

 

Projekt 'Gendoping' und Diskussion im deutschen Bundestag/Sportausschuss 2008/2009:

TAB-Projekt zeigt: Gendoping wird zukünftig möglich sein

Gendoping

TAB-Bericht 'Gendoping'

Experten-Bericht zu Gendoping: Die Gefahr ist da

Dt. Bundesstag, Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, 12.6.2008 Drucksache 16/9552

Dt. Bundestag, Beschlussempfehlung und Bericht des Sportausschusses, 14.5.2009 Drucksache 16/13059

 

Eine Übersicht über das Gendoping herausgegeben vom Schweizer

Bundesamt für Sport BASPO und Swiss Olympic 2007 ist hier zu finden:

Gendoping

 

2002, 2005 und 2008 hielt die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Kongresse zum Thema ab:

Gene Doping

 

Die Sporthochschule Köln hat mehrere interessante Texte als pdf-Dateien:

Gendoping im Sport: Fakt oder Fiktion, von Thorsten Schulz, Kai Smolnikar, Patrick Diel und Horst Michna, F.I.T.- Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln, 1 / 1998

Muskeln, Gene und Leistungssport , von Jesper L. Andersen, Bengt Saltin, Peter Schjerling,Spektrum der Wissenschaft 3/2001, 70-75

Dopinginfo.de

 

Erstaunliche Ergebnisse wurden mit dem PEPCK-C Enzym in Mäuseversuchen erzielt. Dies transgenen Mäuse entwickeln z.B. eine bis zu 7fach höhere Agressivität und wiesen eine erstaunliche Ausdauerleistung auf. 2.11.2007:

Genetically Engineered 'Mighty Mouse' Can Run 6 Kilometers Without Stopping

 



weitere interessante Artikel




Perikles Simon: "Die Sportler nehmen in Kauf, nicht so lange zu leben"

 

Beat Glogger: Die DNAthleten

 

Ärztezeitung: Gendoping: die nächste große Herausforderung im Leistungssport?

 

der Stern: Mit Nabelschnurblut zu Spitzenleistungen

 

FAZ, 12.3.2008: Patrick Diel: „Was an Mäusen geht, ist auch am Menschen möglich“

Juni 2004:

GENETIC ENGINEERING Gene Doping

siehe hierzu auch Muscle Gene Therapy - Virustransfer AAV8


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