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Doping im Radsport



1959-2013 Doping-Affairen, Doping-Prozesse

Die Darstellung der Affairen und Prozesse ist nicht vollständig.

 



Team Sky und Doping

Team Telekom/T-Mobile und Doping

Das Team Telekom, später Team T-Mobile brachte dem Radsport in Deutschland eine riesige Popularität ein. Doch nach 2006 brach diese nach dem Dopingaus von Jan Ullrich und den Dopinggeständnissen und -erkenntnissen in sich zusammen. Eine Zeitreise.

Eigenblut-Affaire OSP Erfurt

Am 16. April 2011 berichtete Grit Hartmann im Deutschlandfunk über staatsanwaltliche Durchsuchungen von Räumen am Olympiastützpunkt (OSP) Thüringen in Erfurt und bei einem Arzt. Im Zentrum der Ermittlungen stand ein Mediziner, der vertraglich an den OSP gebunden war und überwiegend Radsportler, Leichtathleten und Eisschnellläufer betreute. Daraus entwickelte sich ein langwieriges Verfahren über die Dopingrelevanz einer Eigenblutbehandlung.

Team Rabobank und Doping

Lance Armstrong und Doping

Nachdem Floyd Landis im Mai 2010 an die Öffentlichkeit ging und schwere Dopingvorwürfe gegenüber Lance Armstrong und dessen Team erhoben hatte, begannen in den USA Ermittlungen der Food and Drug Administration unter Leitung des bekannt berüchtigten Fahnders Jeff Novitzki. Im Mittelpunkt steht das öffentliche Unternehmen US-Postal und damit die Frage ob öffentliche Gelder in ein Betrugssystem flossen. Die Ermittlungen laufen weltweit mit Unterstützung von Interpol und anderen Organisationen. So langsam treten Erkenntnisse zu Tage, die alte Verdachtsmomente bestätigen.

Österreich: Humanplasma und mehr

Die Affaire um die Wiener Blutbank Humanplasma wurde 2008 publik und zog sich bis in das Jahr 2012 hinein, sie ist genau genommen auch 2013 noch nicht abgeschlossen. Das damit in Verbindung stehende Dopingnetzwerk existiert allerdings schon wesentlich länger und ist nicht auf Wien und die Blutbank beschränkt.

Team CSC/Saxo Bank, Bjarne Riis

Übersicht Prozesse

Viele Prozesse um Doping-Mittelbeschaffung und -verabreichung beutelten in den letzen Jahren den Radsport. Einige werden hier dargestellt.

1994/1995 Gewiss-Ballan

1990-2001 PDM-Affaire

1991 mußten alle Fahrer des Teams PDM die Tour de France wegen unklarer Krankheitsymptome aufgeben. Gerüchte sprachen schnell von Doping. 1995/1996 kam dann die ganze Wahrheit an den Tag.

1998-2000 Festina - Affaire

Das bis zur Operacion Puerto 2006 für die Öffentlichkeit spektakulärste Dopingereignis der Radsportgeschichte ist sicherlich die Festina-Affaire. Die Erschütterungen, die davon ausgingen, sind heute noch zu spüren.

1998-2001 Poitiers - Affaire

Im Mai 1998 bekam ein junger Amateurfahrer mitten im Rennen Herzjagen und hohes Fieber. Dem behandelten Arzt gesteht er, dass er einige Stunden vor dem Rennen eine intravenöse Injektion mit einem unbekannten Mittel erhalten habe. Er übergibt die Flasche, in der noch Reste sind: es handelte sich um den Pot belge. Umfangreiche Ermittlungen begannen.

2000-2002 Béon-Affaire

Anfang Dezember 2002 fand in Rennes, Frankreich, ein Prozess statt, in dem den 12 Angeklagten umfangreiches Dealen mit etlichen Substanzen vorgeworfen wurde. Mit dabei noch aktive und ehemalige Profi-Radrennfahrer, Clubdirektoren und Sponsoren. Zu Beginn der Tour de France

2000-2003 Perpignan - Affaire

Am 29 Februar 2000 überraschen Polizisten bei einer Straßenkontrolle zwei Fahrer des Vélo-Clubs von Narbonne, die sich am Straßenrand eine intravenöse Spritze mit dem Pot belge gaben. Die „Affaire Perpignan“ begann.

2003-2007 "Oil for Drug"

Drogen- und Dopingrazzien sind in Italien nicht selten. 2004 fand die Operation "Oil for Drug" statt, durch die viele Dopingmittel sichergestellt werden konnten und zu einigen Anklagen führten.

2003-2007 COFIDIS - Affaire

Langsam aber stetig entwickelte sich die 'Cofidis-Affaire' ab Januar 2004 zu einem heftigen Dopingskandal, Endpunkt David Miller's EPO-Geständnis.

2003-2007 Landuyt/Museeuw - Affaire

Im September 2003 überschlugen sich die Radsport-Schlagzeilen: Johan Museeuw, belgisches Idol, Supermann aus Flandern, stand im Mittelpunkt von Dopingermittlungen. Eine Jahr später wurde er sanktioniert.

2004-2006 Affaire Pots belges

Doping und Drogen, eine unheilvolle Verbindung wie es der jüngste Prozess in Frankreich wieder zeigte.

2006-2016 Operación Puerto

2008-2013 Mantua, Operzione "Via col Doping"

In Mantua laufen seit 2008 Ermittlungen um den Apotheker Nigrelli und das Lampre-Team. Doch der Kreis der von Dopinganschuldigungen betroffenen ist weit größer.

2008-2013 Padua, Operazione "Mito"

In Padua konzentrieren sich Ermittlungen rund um den Arzt Michele Ferrari, die weit über die italienischen Grenzen hinausreichen. Vor allem die Schweiz, Sitz Ferraris, ist betroffen. Früh eingeschaltet war Interpol und USamerikanische Ermittler. Ergebnisse trugen zu der lebenslangen Sperre von Lance Armstrong bei.

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