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Team Gerolsteiner 2004

 

 

Lobhudelei für zwei:

 

oder

 

 

„Hier hudelt der Fan, dort lobt der Boss“

 

 

 



Hans-Michael Holczer, Teamchef von Gerolsteiner



Name des Fahrers:   Fan   Boss 
 
 
 
Gianni Faresin
WRL: 373.
 

Italiens Antwort auf Udo Bölts muss leider „sein“ Rennen, den Giro d’Italia, auf der 10. Etappe aufgeben, meldet sich aber im Herbst stark zurück und wird bei der Coppa Agostoni 6. und beim GP Industria & Commercio di Prato 9. – wird leider nicht mehr in die 18. Profi-Saison gehen.
Prädikat: solide wie eh und je.
 

Gianni fuhr wie immer mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks und war natürlich untröstlich, krank aus dem Giro zu müssen. Nur allzu gerne hätte er noch eine Saison drangehängt aber in einem langen Gespräch bei ihm zu Hause, seine und meine Frau waren anwesend, kamen wir dann zum Schluss, dass es jetzt für Ihn an der Zeit sei, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Prädikat: Alles Gute Gianni beim „cambiare la vita“ und hoffentlich werden wir dein Fehlen in entscheidenden Rennsituationen nicht allzu oft bedauern.
 
Robert Förster
WRL: 509.
 

Eigentlich auf jeden Fall einer der 10 besten deutschen Sprinter, dafür sind ein Sieg bei Groningen-Münster und ein 2. Platz auf einer Etappe von Paris-Corrèze leider nicht genug.Hoffentlich platzt bei ihm 2005 der Knoten, denn 100 UCI-Punkte wie in diesem Jahr sollte ein Fahrer wie er mit einem Bein hinbekommen.
Prädikat: Leider zu krankheitsanfällig.
 

Frösi ist einer der Sprinter mit dem meisten Potential in Deutschland. Zudem verbessert er kontinuierlich in den letzten Jahren seine Grundlagen und seine Wettkampfhärte. Ganz nebenbei stand er Olaf in den letzten beiden Jahren kompromisslos loyal zur Seite. 2005 wurde für Ihn der Weg frei gemacht. Jetzt liegt es an ihm, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Prädikat: Kann mehr, als viele vermuten.
 
Markus Fothen
WRL: 218.
 

Eine tolle Neo-Saison! Derzeit ein Mann für kleinere Rundfahrten mit Zeitfahren – 14. bei der Bayern-RF, 21. bei der Sachsen-RF, 4. bei der Regio-Tour, 15. bei der Hessen-Rundfahrt, dazu der Sieg beim GP Schwarzwald und die Nominierung für das WM-Team. Weiter so!
Prädikat: Rohdiamant!
 

Tat sich am Anfang schwer – kämpfte aber bravourös. Der Februar und der März sind halt nicht seine Monate. Danach ging es nur noch bergauf - manchmal im reinsten Sinne des Wortes. Markus fuhr eine ausgezeichnete Tour de Suisse und zum ersten Profisieg hat es dann auch noch gelangt. Hat noch einen langen Weg vor sich, bin gespannt wie weit wir zusammen nach vorne kommen.
Prädikat: Erstes Lehrjahr mit Lob bestanden.
 
Uwe Hardter
WRL: nicht platziert
 

Konnte im ganzen Jahr (bis auf das MZF bei der Katalonien-Rundfahrt) nie in die Top 10 fahren – ist aber auch nicht die Aufgabe eines Helfers. Aus Fan-Sicht eine enttäuschende Saison, da er sich nie richtig präsentieren konnte – da bin ich mal besonders gespannt, was der Boss sagt. Persönlich wünsche ich ihm, dass er 2005 bei Lamonta so explodiert, wie die Jungs die 2004 von Telekom zu Lamonta gewechselt sind.
Prädikat: Helfer-Saison!
 

Gerne lass ich ihn nicht ziehen den Uwe. Noch im Ziel der Lombardei-Rundfahrt habe ich ihm ein weiteres Jahr angeboten. Wer wie er an dem Tag fast 150 von vorn genommen hat, hätte gerne bleiben können. Aber es war von Anfang an klar, dass irgendwann das Studium Vorrang haben wird. 5 Jahre konnten wir es hinten anstellen, jetzt waren die äußeren Umstände stärker. Wenn ich auf in die linke Spalte schiele, dann keimt in mir der Wunsch auf, mich täglich ins Forum einzuloggen, Dinge aus meiner Sicht gerade zu stellen und eine offene oder latente Respektlosigkeit vor ganz großen (wie einem 4. Gesamtrang bei der Tour de France!) oder wenig spektakulären, aber ebenso wertvollen Leistungen, anzuprangern. Ein bisschen mehr Anerkennung und Respekt von den Oggis und manchem anderen haben alle verdient, die überhaupt als Objekt der Diskussion in Frage kommen. Oder sind manche Äußerungen dem reinen Kompensationsverhalten (ja, bin beurlaubter Pauker) zuzuordnen? Aus „simpleren“ Sportarten kennen wir ja plumpe Fanattituden, aber muss das auch im Radsport Einzug halten? Das unrühmliche und unverschämte Auftreten einiger deutscher (!) Fans (?) gegenüber Vogte in Alpe d’Huez sind ein niveauloses Novum im Radsport. Den Geist spürt man aber auch an anderen Orts. Und besonders die „richtigen“ Fans haben hier eine besondere Verpflichtung, ihr könnt solche Dinge sachkundiger beurteilen. Zurück zu Uwe. Auch bei Lamonta steht er vermutlich nicht als Siegfahrer unter Vertrag. Er wird durch seine Leistungsfähigkeit zum Niveau beitragen, ist aber was die Resultate anbetrifft kein Schumacher. Ein Betrieb mit lauter Abteilungsleitern und Vorständen macht ebenso wenig Sinn wie ein Team in dem es ausschließlich Fahrer gibt, die nur nach dem Sieg schielen. Leistungsstarke und loyale Helfer sind die Basis für die Erfolge jedes Teams. Uwe ist so einer.
Prädikat: Der Team Player
 
René Haselbacher
WRL: 574.
 

Auch René sollte ein Mann sein, der uns nicht nur seinen Hintern oder ein lässiges neues Brillengestell, sondern auch Siege zeigen kann. Daher ist aus Fan-Sicht die Saison 2004 etwas missraten, denn gewinnen konnte er gar nicht, hat mit Etappenplätzen 4 und 5 in Niedersachsen, sowie einem Platz 2 auf einer Etappe in Katalonien, sowie Rang 7 in der Piemont-RF die einzigen sichtbaren Resultate eingefahren. Ich schätze mal, alle C4Fler, die ihn vor einigen Jahren am Henninger Turm kennen lernen durften wünschen ihm alles Gute für 2005.
Prädikat: Gut bebrillt!
 

McEwens Hirnlosigkeit und menschenverachtende Impertinenz haben ihn zutiefst getroffen. Respekt wie Hasi damit umging. Eindrucksvoll, was er mit seinen TV-Auftritten daraus gemacht hat. Ein Profiradteam erfüllt auch einen Kommunikationsauftrag. Und den hat Hasi, ganz weit vorn in dieser WRL, blendend erfüllt.
Prädikat: Unverschuldet und unglücklich gestürzt, aber dennoch das Maximale draus gemacht.
 
Danilo Hondo
WRL: 12.
 

Eine starke Saison! Schon auf Mallorca und beim Tirreno mit starken Etappenplatzierungen. 9 Saisonsiege, davon alleine 4 bei der Niedersachsen-RF. Ins Gedächtnis gebrannt haben sich Platz 2 bei Rund um Köln und die uneigennützige Hilfe für Ete Zabel bei der WM (die allerdings NOCH uneigennütziger gewesen wäre, wenn man danach die Füße etwas stiller gehalten hätte). Eine Granatensaison, der aber irgendwie DER Sieg gefehlt hat. In meinen Augen dürfte sogar Milano-Vignola der bedeutendste gewesen sein. Faszinierend auch, dass Danilo neuerdings auch bei mittellangen Zeitfahren RICHTIG stark ist.
Prädikat: Frisur und Sonnenbrille top – 2005 kann kommen!
 

Keine Frage, Danilo hat unser Team enorm bereichert. Er erwies sich in jeder Hinsicht als hochprofessionell und hat gezeigt was (vermutlich seit Jahren) in ihm steckt. Von ihm wurde Leistung erwartet und er hat sie gebracht.
Prädikat: Freut euch mit uns auf das, was kommt!
 
Sven Krauss
WRL: 1294.
 

In seiner ersten kompletten Pro-Saison fuhr Sven zwar ordentlich, aber mit sehr wenigen Resultaten. So ist er in der zweiten Hälfte der Saison kaum Rennen gefahren, ist mir eine Krankheit oder Verletzung entgangen? Sehr ordentlich ist aber sein 2. Etappenrang auf der 4. Etappe der UNIQA Classics, was gleichzeitig die Hoffnung auf mehr weckt.
Prädikat: Mal abwarten!
 

Lehrjahre sind … Und Sven lernt. Er braucht noch etwas Zeit und dann geht’s ab auf dem Kopfsteinpflaster. Er hat ein großes Anfahrerpotential und ein gutes Auge. Ich stimme zu:
Prädikat: Mal abwarten!
 
Sebastian Lang
WRL: 203.
 

Super! Zwei UCI-Siege (Etappen- und Gesamtsieg in Hessen), im Zeitfahren verbessert. Der Kerl wird noch vom guten zum „sehr guten“ Rundfahrer.
Prädikat: Soll erfüllt!
 

Als Sebastian seinen ersten Vertrag unterschrieb sagte mir sein damaliger Manager: „Er kann alles, nur nicht gewinnen“.
1. Es ist beruhigend, dass Fehleinschätzungen nicht nur Sportlichen Leitern unterlaufen.
2. Amateur- und Profisport doch ganz anders laufen. (Ich hab’s mittlerweile auch lernen dürfen.)
 
Sven Montgomery
WRL: 710.
 

Leider hat Monty das Evans-Syndrom und verletzt sich öfters mal bei Stürzen. Klingt lapidar dahergesagt, ist aber verbunden mit echtem Mitleid, denn für mich ist er ein brillanter Bergfahrer, der bei den Grand Tours Totsche vom Potential her bestimmt mal ersetzen können wird. Versuch mal bitte im kommenden Jahr „ganz“ zu bleiben, Sven!
Prädikat: Eine komplett verbaselte Saison!
 

Ergänzungslose Zustimmung! Monty, gib’ nicht auf! (Kann eigentlich nur ein Schweizer eine Saison verbaseln?) 
Volker Ordowski
WRL: nicht platziert
 

…siehe Uwe Hardter! Nur zu sehen, wenn man auch wirklich vor Ort beim Rennen ist und ihn arbeiten sieht. In den Ergebnissen von Rennen ist er natürlich als Helfer nie weit vorne zu sehen, bei Fernsehübertragungen hat er seine Arbeit meist schon beendet, bevor das Rennen auf Sendung geht.
Prädikat: Für den Fan zu unauffällig!
 

Da unterschätzt man in der linken Spalte Volkers Rolle ganz eindeutig. Er gehört zu den „Fünf der ersten Stunde“ und zu denen, ohne die ein Team nie läuft.
Prädikat: Auffälligkeit war nie sein Ding.
 
Uwe Peschel
WRL: 209.
 

Was soll ich sagen? Ein Zeitfahrspezialist, der leider oft knapp am Sieg vorbeigeschrammt ist. Hat in Hessen auch wieder gezeigt, dass er nicht nur zeitfahren kann, sondern auch in hügeligem Gelände gut zurecht kommt.
Prädikat: Solide, leider ohne Sieg.
 

Wer 2003 als potentieller Etappensieger am Vortag der Tour d’Honneur das Etappenende 300m weg von der Ziellinie auf dem Operationstisch erlebt hat noch was offen. Akki hat seine Rechnung mit der Tour beglichen – er ist angekommen. Die mit der WM wird wohl für immer offen bleiben. Im Nachhinein mit 3/10 zu verlieren, macht nachdenklich, ist aber nicht zu ändern. Der Familienstand schon – den Etappensieg hat er 2005 mit Erfolg eingefahren.
Prädikat: Urgestein mit Zeitfahrqualitäten.
 
Olaf Pollack
WRL: 95.
 

Hat sich durch gute Ergebnisse (21 Top 10-Platzierungen – davon 11 nur beim Giro d’Italia) in die Top 100 (Platz 95) der letzten UCI-Weltrangliste gekämpft. Sein einziger Sieg stammt von der 2. Etappe der Sachsen-Tour her. Großartig war natürlich seine Übernahme des rosa Leadertrikots auf der 2. Etappe des Giro d’Italia. Wie Hondo konnte auch er sich sowohl bei der Tour de Romandie als auch beim Giro als starker Zeitfahrer und Prologspezialist präsentieren. Mal sehen wie ihn T-Mobile im nächsten Jahr einsetzen wird.
Prädikat: Rosa.
 

Das rosa Trikot war der Hit, die knapp verpassten Siege weniger. Olaf wollte unbedingt sein verkorkstes Tour-Debut korrigieren – und wir haben ihn nicht hin gelassen. Sind 5 Jahre genug? Olaf meinte ja, und ich habe nicht energisch widersprochen. Einen guten Kontakt werden wir allemal haben, wir waren ja nicht ganz zufällig im Oktober im selben Hotel im Urlaub.
Prädikat: Mach’s gut, rosaroter Sprinter.
 
Davide Rebellin
WRL: 5.
 

Platz 5 in der WRL ist wirklich aller Ehren wert. Dazu sein spektakuläres Triple beim Amstel Gold Race, dem Wallonischen Pfeil und LBL, zwei Etappensiege bei der Sachsen-Tour, Sieg bei der Trofeo Melinda, 2. in der Weltcupwertung, ein starkes Paris-Nizza, ein Wahnsinnsherbst in Italien – man könnte diese Liste noch weiterführen… Wenn jetzt noch die Dopingvorwürfe gegen ihn ausgeräumt werden können, ist dies eine absolut hundertprozentige Saison!!
Prädikat: „Trebellin“ mit leichtem Flackern im Heiligenschein.
 

Eine geniale Saison. Leider getrübt durch grün-weiß-rote Kabbeleien, die Davides Sympathie bei seinen Landsleuten keinen Abbruch tat. Ganz im Gegensatz zu seinen schreibenden Landsleuten. Die haben seine argentinischen Ambitionen übel genommen und es ihm mit einer reißerischen Berichterstattung über eine sportrechtlich längst erledigte Sache heimgezahlt. Anfang 2003 hatte kaum einer von dem Verfahren und seinem Ausgang (Freispruch) Notiz genommen, jetzt war ohne neue Indizien von einer „schwerwiegenden Affäre“ zu lesen. Bleibt abzuwarten, was rauskommt. Der nächste Termin ist am 1. März – pünktlich zu Saisonbeginn. Ich schätze, kurz vor der Tour folgt der übernächste...
Prädikat: Chapeau (auch wenn ich keinen hab).
 
Michael Rich
WRL: 54.
 

Der Kerl kann es ganz einfach – Siege bei den Zeitfahren der Bayern-RF, der D-Tour, der Hessen-RF, beim GP des Nations, sowie Fünfter beim olympischen Zeitfahren und die SILBER-Medaille bei der WM.
Prädikat: Menschlicher Power Bar-Riegel.
 

Dem „Michl“ auf dem Zeitfahrrad hinterherzufahren (natürlich im Fiat) ist ein Erlebnis. Was viele im Team schätzen, sind darüber hinaus seine technischen Kenntnisse und sein „aerodynamischer Sachverstand“. Nicht umsonst ist er so schnell unterwegs.
Prädikat: Der beste und schnellste Fahrradtester der Welt (stammt von Steini).
 
Torsten Schmidt
WRL: 484.
 

Stark bei Rund um den Henninger Turm und dem Flughafenrennen. Krönt die Saison mit einem Etappensieg bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt. 5. beim Zeitfahren der Bayern-RF.
Prädikat: Teamplayer mit Zeitfahrerqualitäten.
 

So sehe ich’s auch. 
Ronny Scholz
WRL: 123.
 

Sensationeller 6. beim Critérium International.3. beim Circuit de la Sarthe, 11. in Katalonien, 5. in Hessen, 3. in Rheinland-Pfalz, dazu wurde er noch ins deutsche WM-Team berufen – fehlt nur noch der eine oder andere Sieg… WRL-Platz 123 ist auf jeden Fall aller Ehren wert.
Prädikat: Besserer Rundfahrer als erwartet. Hut ab!
 


Na ja, soll ich hier meinen (Fast-, zukünftigen, möglichen, einheiratenden) Schwiegersohn loben? Außerdem sieht jeder Hut an mir Scheiße aus!
 
Marco Serpellini
WRL: 419.
 

Nur ein einziges Ergebnis unter den Top 10 ist für einen wie ihn zu wenig – der war aber bei einem DER Top-Rennen des italienischen Herbstes, der Lazio-Rundfahrt. Auch hier tippe ich auf krankheitsbedingte Probleme, die mir aber entgangen sein müssen – was sagt der Boss?
Prädikat: An der Grenze zum Fehleinkauf?
 

Auch der Boss kann hier nur auf seine Rolle innerhalb des Teams und im Besonderen im Zusammenhang mit Davide verweisen.
Prädikat: Moralische Stütze Rebellins.
 
Marcel Strauss
WRL: 509.
 

Konnte lediglich bei der Emilia-Rundfahrt mit Platz 8 auf sich aufmerksam machen.
Prädikat: Solide Arbeitsbiene.
 

Haaaaaalt. Und sein Einsatz bei LBL? Marcel übernimmt ganz oft wichtige taktische Aufgaben! Und wer den Schlussanstieg in Bologna kennt, der weiß was es heißt, bei Emilia unter die ersten 10 zu kommen.
Prädikat: Der Mann für taktische Spezialaufgaben.
 
Georg Totschnig
WRL: 53.
 

Wie ein bekannter deutscher Radprofi, mit dem er sogar schon in einem Team gefahren ist, hatte Totsche 2004 nur ein sehr enges Zeitfenster, in dem er glänzen konnte – dort tat er das allerdings gründlich: Platz 11 in der Tour de Romandie, 4. in der Tour de Suisse und guter 6. bei der Tour de France. Zwischendurch noch ein solider 3. Rang bei den österreichischen Staatsmeisterschaften und kurz nach der Tour wurde er 6. bei der Clasica San Sebastian, meinem persönlichen Lieblings-Weltcuprennen.
Prädikat: Ein ganz großer Rundfahrer!
 

Genau!  
Fabian Wegmann
WRL: 54.
 

„Nur“ ein einziger Saisonsieg bei den Tre Valle Varesine soll nicht über eine tolle Saison hinwegtäuschen. Sein in der Öffentlichkeit größter Erfolg war wohl der Gewinn des Bergtrikots beim Giro d’Italia. Wertvoller für seine Entwicklung allerdings dürften Plätze 13 beim Wallonischen Pfeil, Platz 3 bei den deutschen Meisterschaften, der 3. Rang beim Giro di Romagna oder vielleicht Platz 5 bei der Coppa Sabatini sein.
Prädikat: Ein Klassikerjäger für die Zukunft mit erfreulichem Ausrutscher am Berg!
 

Siehe Totsch 
Peter Wrolich
WRL: 297.
 

Mit „Rund um die Hainleite“ siegt Paco bei einem der wenigen UCI-Rennen im Land seines Sponsors. Ansonsten erzielt er leider nicht die Ergebnisse, die man sich von ihm erhoffen konnte. Immerhin konnte er über das Jahr verteilt 10 Top 10-Plätze bei immerhin Rennen wie dem Critérium International oder der Tour de France belegen. Seine Locke habe ich allerdings immer noch nicht! Vielleicht trennt er sich ja von ein paar Haaren, wenn er 2005 einen weiteren deutschen Klassiker gewonnen hat…?
Prädikat: Einer der nettesten Kerle im Peloton. Endschneller Allrounder.
 

Lieber Glgnfz, zu deiner Ergebnisorientiertheit sag ich jetzt nix mehr! Frag’ mal Totsch wer sein wichtigster Helfer auf vielen Etappen war.
Prädikat: Paco ist nicht nur nett, er kann auch was.
 
Beat Zberg
WRL: 312.
 

Etappensieg in Katalonien, Etappensieg im Baskenland, Kniescheibenbruch beim Amstel Gold Race, die ihn bis zum GP Schwarzwald außer Gefecht setzt – das ist in Kurzform die Saison des Beat Z.!
Prädikat: Toller Frühling. Blöder Kniescheibenbruch!
 

D’accord. Aber Beat wird sich nicht unterkriegen lassen. 
Markus Zberg
WRL: 67.
 

Schneller als sein Bruder, aber schwächer am Berg. 16 Aufenthalte in den Top 10, aber kein Sieg. Seine besten Ergebnisse sind Platz 2 auf der ersten Etappe des Critérium International und beim GP Gippingen.
Prädikat: Eine sehr ordentliche Saison - leider ohne Ausreißer nach oben.
 

Siehe Brüderchen. 
Thomas Ziegler
WRL: 358.
 

Ziegler machte erstmals beim Giro della Provincia di Lucca auf sich aufmerksam, wo er auf der 3. Etappe den zweiten Platz aus einer Ausreißergruppe herausfahren konnte. Das Wetter wurde nun so übel, dass nur wenige Fahrer das Rennen überhaupt zu Ende fuhren. Ziegler gehörte dazu und hielt den 2. Platz bis ins Ziel. Eine weitere gute Rundfahrt gelang ihm in Niedersachsen (mit Platz 8).
Prädikat: Weiß leider noch nicht ganz wo er hin will – Riesenmöglichkeiten!
 

Thomas hat großes Potential bei schlechtem Wetter. So etwas ist von unendlichem Vorteil. Er wird dieses Potential 2005 deutlich mehr unter Beweis stellen, dann ist auch klar wo es hingeht.
Prädikat: Einer der ganz wenigen die Spaß am Rad fahren und Sauwetter haben.
 
 
 
 


Besten Dank an Hans-Michael Holczer für die Zeit sowie die ausführliche Stellungnahme zu seinen Fahrern und den Einschätzungen von Glgnfz.

 

Mehr über das drittbeste Radsport-Team der Welt, das Team Gerolsteiner, findet ihr auf der zugehörige Website: www.team-gerolsteiner.de

 

Auch für die Verwendung der Fotos herzlichen Dank an das Team Gerolsteiner. Alle Bilder unterliegen dem Copyright von www.team-gerolsteiner.de.


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