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Tick pickt sich die Rosinen raus: Die zweiten jährlichen Tick Awards 2004

Beitrag von tick, 22.12.04 - Übersetzung von Glgnfz

 

 

Der “Brich was du dir brechen kannst“-Award für Jörg Jaksche, für die Großtat sich im Frühjahr zweimal den rechten Ellenbogen zu brechen.

 

Der “Bei welchem Team fahre ich nochmal”-Award für Joseba Beloki, der die Saison bei Brioches la Boulangère begann, sie bei Saunier Duval beendete und schnell einen neuen Vertrag bei Liberty Seguros unterschrieb.

 

Der “Sind sie schon alt genug um sich zu rasieren?” -Award für Thomas Voeckler, Damiano Cunego und Patrik Sinkewitz. Natürlich müssen die jungen Fahrer auf sich aufmerksam machen, aber müssen sie unbedingt sooo jung aussehen?

 

Der “Beleidigte Leberwurst”-Award für Gilberto Simoni, der wegen Cunego und dem Giro immer noch beleidigt ist.

 

“Wer ist hier der Boss?“ -Award #1 für Lance Armstrong, der dies während der Tour Filippo Simeoni – und allen anderen auch – deutlichst zeigte.

 

“Wer ist hier der Boss?“ -Award #2 für Andreas Klöden, der die Chance beim “Aktuellen Sport Studio” beim Schopfe packte um der Nation zu erzählen, wer in das Tour-Team gehört und wer nicht – zumindest seiner Meinung nach…

 

Der “Längste Abschied der Welt“ -Award für Tyler Hamilton, der sich bei der Tour de France von jedem Sportlichen Leiter einzeln und per Handschlag verabschiedete bevor er ausstieg. Hat er sich gleichzeitig von seiner Karriere verabschiedet?

 

Der “Verteile das Fell nicht bevor der Bär tot ist“ -Award für Ete Zabel, der Mailand – San Remo verlor, weil er zu früh feierte. In seinem Alter sollte man das wirklich besser wissen.

 

Der “Aller guten Dinge sind drei“ -Award: Unentschieden zwischen Davide “Tre”bellin mit seinen Siegen beim Amstel Gold Race, Flêche Wallonne und L-B-L und Oscar Freire, der jetzt drei Weltmeisterschaften gewonnen hat.

 

Der “Aller guten Dinge sind drei, aber sechs ist doppelt so viel“ -Award geht an den einzigen Menschen, der die Tour de France sechsmal in Folge gewinnen konnte.

 

Der ”That Was A Stupid Souvenier to Keep Award” für David Millar, der in seiner Wohnung extra zwei leere EPO-Ampullen aufbewahrte, damit die Polizei sie finden konnte.

 

Der “Wir wollen nur dein Bestes“ -Award für Team T-Mobile, das Cadel Evans nicht zur Tour de France mitgenommen hat, damit der arme kleine Kerl nicht Plumps macht und danach Aua hat.

 

Der “Warum habe ich denn DEN Vertrag unterzeichnet“ -Award an Santiago Botero, Floyd Landis, Robert Hunter und allen anderen, die 2005 zu Phonak gewechselt sind.

 

Der “Ich kann mich nicht entscheiden, alles so schön bunt hier!“ -Award an Bjarne Riis, der Michele Bartoli zuerst bekniete seinen Vertrag um ein Jahr zu verlängern, um ihn dann, als er unterschrieben hatte, den Rücktritt nahe zu legen.

 

Der “Auszeit“ -Award für Team Cofidis, das sich freiwillig für einige Wochen selber aus dem Verkehr zog, um den Dopingproblemen im eigenen Lager auf den Grund zu gehen – eine Maßnahme, die sich andere Teams zum Vorbild nehmen sollten.

 

Der “Chappi“ -Award für Tyler Hamiltons Hund, der es noch im Tode zu Ruhm brachte (“Ich schwöre auf das Grab meines Hundes…”) und sich somit in die lange Reihe berühmter “Doping-Hunde” einreihte.

 

Der “In diesem Jahr mache ich alles anders“ -Award an Jan Ullrich, der mal wieder genau das versprach und im Gegensatz zu den letzten Jahren sein Versprechen einhielt. In diesem Jahr lief WIRKLICH alles anders – anstatt wie immer bei der Tour de France Zweiter zu werden, wurde er Vierter!

 


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